Category: Alltag


Was war das schön, den Pauli für ein paar Tage mal wieder auf dem ersten Platz der zweiten Liga zu sehen, doch gestern abend wars dann wieder vorbei, nachdem Kaiserslautern 2:0 gegen Aachen gewonnen hat.

Schade drum, aber nächstes Wochenende gehts ja weiter!

Advertisements

Winterimpressionen

Hier wie versprochen ein paar Winterbilder aus Sachsen 🙂

auch Schnee, aber auch mit Hund

Reise Reise Teil 2

Hier wie angekündigt der Reisebericht von heute.

Insgesamt war ich sehr angenehm überrascht. Alle Züge waren pünktlich und zuverlässig. Wie es bei den ICE aussah, weiss ich leider nicht, bei den Regionalbahnen war jedenfalls alles pünktlich.

Teil 1: Hamburg – Uelzen

Mit dem Metronom gings erstmal nach Uelzen. Ein großer Pluspunkt, wie ich finde, ist hier das Alkoholverbot, gerade in der Fussballsaison. Keine besoffenen nervigen gröhlenden Fans! Allerdings hab ich mich dann doch nicht getraut, meine Flasche Malzbier aufzumachen…

Eine ältere polnische Frau hat mir dann allerdings diesen Reiseabschnitt ziemlich vermiest. (Ich habe nix gegen Polen, aber diese Frau war absolut Klischee). Ich sitze auf einem Zweierplatz, neben mir frei. Diese Frau setzt sich ohne zu Fragen neben mich, egal ob ich vielleicht mit Begleitung reise, die grad zufällig auf dem Klo ist. Sowas ist doch Mist. Rosa Anorak, 3 Meter Schminke und ein penetrantes Parfüm. Bitte liebe Polinnen, erklärt mir dochmal, wieso sowas sein muss! (Dass sie Polin ist, merkte ich an einem Blick in ihre Zeitung)

Teil 2: Uelzen – Magdeburg

Mit dem Regionalexpress der Deutschen Bahn Regio gings nach kurzem Aufenthalt (leide keine Zeit für ne Kippe gehabt) weiter nach Magdeburg. Hier hab ich mir einen Vierersitz mit einer auf den ersten Eindruck recht vornehmen Dame geteilt, allerdings ließ diese Frau ihr benutztes Taschentuch auf (sic!) dem Platzmülleimer liegen. Danke auch dafür, Mittagessen hab ich mir geschenkt.

Teil 3: Magdeburg – Halle

Nach einer Zigarettenpause auf dem Bahnsteig gings schließlich weiter nach Halle. Einer jungen Mutter mit ca 5 jährigen Sohn meinen Kugelschreiber geliehen, mit einem Ubuntu-Nutzer mit Laptop ein bisschen gefachsimpelt. Insgesamt eine gemütliche Gesellschaft. Irgendwann kam ein komischer Typ zu uns und schenkte dem Kleinen eine Tüte mit Chips, gefolgt von einem Zettelchen mit seiner Telefonnummer für die junge Mutter. Auf spätere Nachfrage meinerseits bei der Mutter gibt es hier wohl kein Happy End für den Kerl.

Was an dem Zug allerdings genervt hat, war der Elektrodingskasten, der die ganze Zeit mässig aufdringlich gesummt hat.

Teil 4: Halle – Eilenburg

Dieser Teil war das absolute Highlight meiner Reise. Ein grosses Lob geht hier an die Mitteldeutsche Regionalbahn MRB. Erstklassiger Service (Kaffee an den Platz gebracht, Tür nochmal geöffnet beim Einsteigen, freundliches und kompetentes Personal, guter Sitzkomfort und absolut pünktlich). An den Türen gibt es Streckenplänen ähnlich denen in der Hamburger S-Bahn, das Personal ist jederzeit ansprechbar, die Getränkepreise sind günstig, wirklich starker Service, sowas vermisst man bei anderen Gesellschaften. Als ich die Reise angetreten habe, war ich ziemlich schlecht gelaunt, in diesem Zug aber hat sich meine Laune schlagartig verbessert. So muss das sein, Klasse! Vielleicht könnte man allerdings noch ne Uhr einbauen?

Teil 5: EilenburgTorgau

Keine grossen Überraschungen hier: veraltete Züge, keinerlei behindertengerechte Zugänge, der Bahnhof Eilenburg nur unzureichend von Schnee geräumt (es kam wohl schon mehrmals zu Stürzen von anderen Reisenden). Quasi genau das Gegenteil von der MRB. Ich hab in 20 Minuten auch nicht einmal nen Schaffner gesehen. Die Züge sind den Schaffnern wohl auch zu eng und schmutzig. Ach ja, das war Regionalexpress der DB.

An dieser Stelle noch ein grosses Dankeschön ans Titanic-Magazin für die Rechenblockvorlage in der Januar-Ausgabe, ich hatte nämlich nix zum Schreiben mit ausser meinem Kugelschreiber. Hab das direkt für Notizen missbraucht! 🙂

Reise, Reise

Morgen gehts per Bahn mal wieder zu meinen Eltern auf Besuch. Bin gespannt, ob es mit der Witterung unterwegs Probleme gibt. Ich als alter ICE-Hasser fahre grundsätzlich mit Regionalzügen, und auf der Rückfahrt nach Hamburg vor vier Wochen hatte ich trotz  Schnee-Chaos unterwegs kaum Probleme. Hoffen wir mal, dass das morgen genauso klappt. Bericht folgt.

Anderes Thema: Frühmorgens um halb 8 kommt eine SMS von Vodafone rein, in der um Haiti-Spenden gebeten wird. Danke dafür, irgendwann reichts auch mal mit dem ganzen Rummel! Fragt doch mal lieber bei der FDP an!

So Long!

P.S.: Apropos FDP, aus aktuellem Anlass empfehle ich abermals das Gangster-Lied von Fettes Brot.

Ich stehe rauchend an der Bushaltestelle, wo mein Bus nach Hause fährt, neben mir ein Punker-Pärchen. Auf meinem MP3-Stick läuft In Extremo Live, moderate Lautstärke, trotzdem hör ich schon von weitem diese Dreiergruppe aus Jugendlichen. Erinnert mich irgendwie an Gorillas in der Brunft, lautstark unterwegs.

An der Bushaltestelle angekommen, wird erstmal übermütig gegen die Scheibe getreten, was demjenigen, der in meinem Blickfeld steht, einen kalten Blick meinerseits einfängt, der ungefähr folgendes vermittelte: Ich hatte einen schweren Arbeitstag, ich hab Stiefel mit Stahlkappen an und ihr möchtet bestimmt nicht, dass ich mich einmische, also lasst das bleiben. Leider sind die Typen auch noch in meinen Bus eingestiegen, hätten die nicht die andere Linie erwischen müssen? Habe schliesslich die Typen aus dem Auge verloren.

Die Heimfahrt verlief ansonsten ruhig und ereignislos, bis auf einen Gitarrenjauler in der S-Bahn, der sogar vom anderen Ende des Waggons durch die Dudelsäcke von In Extremo gedrungen ist. Demnächst dreh ich meinen MP3-Stick wieder voll auf, dann können mich gewisse Dreiergruppen und Möchtegern-Gitarrengötter getrost an die Füsse fassen, auch wenn das dann andere Fahrgäste eventuell stören mag, doch das wäre dann Kollateralschaden. (Aber rücksichtsvoll, wie ich bin, mach ich das sowieso nicht…)