Unglaublich, ich hab gestern zum Abendbrot tatsächlich 5 doppelte Leberwurst-Brote verdrückt, und trotzdem setzt bei mir nix an! Wie ich dann  so auf der Couch sass und dem Radio lauschte, verspürte ich den unwiderstehlichen Drang, mal wieder den ollen Stephen King mit seinem Roland Deschain in meiner Phantasie lebendig werden zu lassen. So begleitete ich also Roland und seine Freunde nach Mejis und irgendwann war ich dann müde und bin schlafen gegangen. Soweit, so schön.

Um gefühlte Mitternacht herum kam dann mein Kater schliesslich auf die Idee, unbedingt Mücken in meinem Schlafzimmer jagen zu müssen, was ja an sich ein nobler Ansatz ist, aber der gewählte Zeitpunkt war dann doch etwas ungünstig, denn wie es der Zufall wollte, begleitete ich auch im Traum den Revolvermann auf seinem Abenteuer, und da es vom Dunklen Turm noch keine mir bekannte Verfilmung gibt, war das besser als ein Film…

Kurzerhand den Kater also rausgeschmissen, Tür zu, weitergeschlafen. Zwei Stunden später Katzenjammer vor der Tür, also gut, man ist ja kein Unmensch, den Kater wieder reingelassen. Er hat sich dann auch gleich neben mir ins Bett gelegt und geschlafen, wie auch ich, jedenfalls knapp eine Stunde lang…

So in etwa ging es dann bis morgens halb sechs weiter, bis dann schliesslich sowieso aufstehen musste. Danke Bors (so heisst der Kleine), ich glaube heute Abend sind wieder ein paar Stunden im Schanzenpark fällig, damit ich nachts meine Ruhe hab!

Nachtrag (ich hasse das Wort update, das klingt immer so nach M$): Ich könnte meinem Kater vielleicht einen Nachnamen geben… Bors Deschain. Hm… Dann wäre er der erste Revolverkater der Welt und diese Probleme, jene Probleme sowie Kirstens Tauben könnte er nur mit der Pfote zu zucken sozusagen in Luft auflösen. 🙂 Kaffee ist schon etwas schönes.

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