Archiv für 8. Juli 2007

Cooles Lied von Toni Mahoni

Idealer Tipp für anhaltenden Biergarten-Spass – unbedingt anhören. Guggst du hier.

Brainstorming zu sauberer Energieproduktion

<SuperAndros> wieviel Platz nimmt so ne Kuh weg…
<SuperAndros> hmmm halber m²?
<Firi|essen> mehr
<Samurcan> ineinander oder übereinander?
<SuperAndros> *kichert böse* die kann man bestimmt auch stapeln
<Firi|essen> sicher hochstall 
<Firi|essen> die scheissen dann auf die darunter stehenden 
<SuperAndros> jo hat man weniger arbeit mitm saubermachen
<SuperAndros> je mehr kühe übernander, desto weniger saubermachen
<SuperAndros> irgendwo ist da ein Logikfehler, aber ich komm bestimmt noch drauf
<Firi|essen> nunja das die Kühe unten an der scheisser ersticken 
<Firi|essen> -r
<SuperAndros> naja das ist nicht schlimm, die machen doch auch immer wieder neue Kühe
<Samurcan> gibt auch die möglichkeit das, wenn du sie zu hoch stapelst, der kuhpfladen eine beschleunigung erhält, bei der der aufprall der wirkung einer a-bombe gleicht
<Samurcan> d.h. du würdest die kühe ganz unten durch einen kuhpfladen wegsprengen
*** Kiki| has joined #uo.bab
*** no^gin sets mode +v on Kiki|
<SuperAndros> ne auch nicht, weil die Fallgeschwindigkeit ist doch immer gleich :)
<Lanart> aja nennen wir den smigaron
* Kiki| slaps no^gin around a bit with a large trout
<SuperAndros> Kiki ich bin dabei \o/
<Kiki|> ich habs gesehen und geändert, du nase ^^
<Samurcan> Andros du vergisst die beschaffenheit des Pfladens
<SuperAndros> ich weiss ^^
<Samurcan> dadurch kann er sich im Fall stromlinienförmig verziehen und beschleunigen <Samurcan> kiki wat meinst du?
<SuperAndros> achso, hmmm… da ist was dran. Dann muss man halt noch so Siebnetze zwischen den Kuh-Etagen aufspannen
<SuperAndros> damit der sich nicht so beschleunigen kann
<SuperAndros> oder nen Gegen-Ventitalor, der nach oben pustet
<Kiki|> samu: er meints rlt
<Kiki|> ich hab gemerkt, dass das gold auf meinem konto ist und alles im forum geändert
<Samurcan> ja ne, ich mein zu der these
<Kiki|> was is eigentlich mit dir?
<Firi|essen> oder einfach ein leicht vom Winkel her abfallende Stahlplatte
<Lhop> netze würden den pfladen nur zerkleinern
<Lhop> bau doch so schrägen ein
<Samurcan> kann ein Kuhpfladen, wenn er von weit genug oben herunterfällt, eine kuh wegsprengen?
<Kiki|> welche these?
<Lhop> auf denen der pfladen trifft
<Kiki|> ah
<Lhop> und dann weiterrutscht
<Kiki|> *nachdenk*
<Kiki|> nein
<Kiki|> ^^
<SuperAndros> Wir basteln an einem Superkuhstall auf 40m² und was der Nachteil an gestapelten Kühen ist (praktisch gesehen, nicht ethisch)
<Samurcan> @Lhop: so wie die murmelbahnen die man als kind hatte?
<Lhop> ja
<Firi|essen> jau 
<Lhop> nur muss es schräg genug sein
<Lhop> damit die haftreibung überwunden wird
<Samurcan> und beschichtet
<Lhop> und ja ein kuhpfladen kann eine kuh sprengen
<SuperAndros> also ich plädiere immer noch für den Gegenventilator, der gegen die Fallgeschwindigkeit des Fladens pustet
<Samurcan> am besten in spiralform, damit die 40m² nicht überschritten werden
<Lhop> wenn er vorher auf mehrfache schalgeschwindigkeit beschleunigt
<Lhop> der pfladen verstopft aber den ventilator auf dauer
*** Magnus| is now known as Magnus|afk
<SuperAndros> ich habs, ich hab die ultimative Lösung!
<Kiki|> ihr wollt die übereinander stapeln?
<Kiki|> mit gitterboden?
<Firi|essen> da so ein  Fladen dann aber sich aufteilt in viele kleine Stücke ist es eher ein Kotregen 
<SuperAndros> nein, eben nicht mit Gitterböden, die stehen einfach aufeinander
<Kiki|> verkabeln
<SuperAndros> mit Gitterböden würden die Fladen nur zerteilt :S
<Kiki|> schlauch in den hintern
<Kiki|> genau wie melkmaschine
<Lhop> !!!
<Kiki|> quasi den matsch ausm hintern saugen
<SuperAndros> genau Kiki und dann direkt zum Bauern mit den Pfladen
<Kiki|> nee..
<Firi|essen> genau ständiger einlauf
<Kiki|> direkt per beregnungsanlage aufs feld
<Kiki|> bzw in „biogasanlage“
<Lhop> man könnte die kühe mit dem internen verteidugngssystem koppeln
<Samurcan> hrm… was ist wenn der Pfladen im Fall gefriert?
<SuperAndros> die fallen ja nicht mehr, die werden rausgesaugt
<Magnus|afk> endoplasmatisches agranuläre Retikullum
<Lhop> passiert nicht
<Lhop> durch die reibung
<Lhop> so ich muss schluss machen
<Lhop> mein zug fährt gleich
* Samurcan reicht lhop die pistole
<Firi|essen> bb
<Lhop> aber durch die reibung gerät der fladen in den zustand des plasmas
<SuperAndros> kk ich mach mal Kostenvoranschlag für den Kreditantrag fertig ok?
<Lhop> und wird hochenergetisch
*** Magnus|afk has quit (Signed off)
<Lhop> *winkt*
<SuperAndros> das heisst ja, wir haben noch eine neue Energiequelle entdeckt… das Kuh-Kraftwerk!
<Samurcan> oder auch: aus scheiße gold machen
<Kiki|> und die umwelt entlasten (methanbelastung)
<Firi|essen> gibt es leider schon 
<SuperAndros> echt?
<Firi|essen> biogas 
<Firi|essen> sicher
<Firi|essen> wie heist es die Kühe deutschlands stossen soviel co2 aus wie eine kleinstadt  <SuperAndros> das hat doch nix mit biogas zu tun, eher mit der festen stinkenden Form ^^
<Firi|essen> ? 
<Firi|essen> ach was 
<Firi|essen> ? 
<Firi|essen> und was meinst du stinkt dann 
<Firi|essen> ? 
<Samurcan> ethärische Öle und Räucherstäbchen

Tja und nun sag mal einer, wir Internetter machen uns keine Gedanken um die Umwelt. Schade nur, dass man uns da zuvorgekommen ist. Nach den Räucherstäbchen folgten übrigens meinerseits Kaffee und Kuchen, Lhop-seits eine Bahnfahrt, Kiki-seits ein *wieder wech ist*, Firi-seits ein Query und Samurcan-seits weiss ich nicht.

Chatauszug aus dem Channel #uo.bab des IRC-Netzwerks Quakenet. Ein Besuch lohnt sich immer :-)

Hmpf!

Wieso ist Kirstens Beitrag  bei der Google-Suche nach Revolverkater im Rang eigentlich höher als der ursprüngliche Text von mir? Sauerei! :(

Eine Zugfahrt von Hamburg nach Sachsen

Tja gestern war das mal wieder soweit. Zweimal im Jahr fahre ich meine Eltern besuchen und nehme dafür immer wieder gern 8 Stunden mit einem Wochenendticket auf mich. Aber was ich gestern unterwegs so gesehen und erlebt habe, ist einen Eintrag wert finde ich. Fangen wir an:

5:30 Uhr, Hamburg: Am S-Bahn-Automaten das Wochenendticket gezogen und gleich darüber geärgert, dass das Ding nun 3 Euro mehr kostet. Zählt denn der Fahrplanausdruck ausm Internet auch als persönliche Beratung oder wurden die Preise schon wieder angehoben? Na gut, Ärger runtergeschluckt, hatte ja auch zu Hause schon meinen ersten Kaffee, alles prima.

5:45 Uhr, immer noch Hamburg: Noch eine halbe Stunde Zeit, bis mein Zug fährt. Da dachte ich mir, lauf doch mal ein bisschen durch den Hauptbahnhof und sieh zu, dass du noch an eine vernünftige Zeitung zum Lesen kommst. – Denkste, die Zeitungsgeschäfte machen erst gegen 6 auf, aber um diese Zeit fährt auch in etwa mein Zug. Die einzige Zeitung, die man um diese Uhrzeit bekommen kann, ist die allseits beliebte Bild-Zeitung und die Hamburger Morgenpost. Thanks, but no thanks!

6:15 Uhr, Hamburg: Endlich im Zug gesessen und versucht zu dösen. Wohlgemerkt: Versucht. Denn in Bergedorf stiegen dann 3 Teenagerjungsdinger ein, die unbedingt mein Abteil mit Rave-Musik zum Tanzen animieren wollten. Zum Glück stiegen die an der nächsten Station wieder aus. Ob das an dem Blick lag, mit dem ich den einen angesehen habe? Fahrkartenkontrolle kam dann auch bald, wenigstens hatte der Schaffner einen Kugelschreiber dabei, damit ich meinen Namen auch fein säuberlich ins Ticket schreiben konnte.

7:45 Uhr, Schwerin: Auf Schwerin freue ich mich immer. Hier bekommt man einen guten ordentlichen grossen wunderbaren einzigartigen koffeinhaltigen heissen Kaffee in der Bäckerei. (Ja ich mag den Kaffee hier wirklich sehr!) Ein Riesenbecher, den man auch mal ausnahmsweise als „grosser Kaffee“ bezeichnen darf. (Bestellt mal in Hamburg nen „grossen Kaffee zum Mitnehmen“, ha ha!) Halbe Stunde Aufenthalt, gemütlich den Kaffee getrunken und die anderen Reisenden beobachtet. Zug fuhr dann auch pünktlich ab. Nächste Station: Berlin.

10:30 Uhr, Berlin Hauptbahnhof, Regen. Dieser Bahnhof, ein unglaubliches Monstum von Einkaufszentrum und Bahnhof. Wenn man nicht gerade am unterirdischen Bahnsteig stur an die Wände starren möchte, bis der Anschlusszug kommt, kann man 2 Treppen nach oben rollen, um Tageslicht zu sehen. Dummerweise sehen für mich die beiden Ausgänge fast gleich aus, nur zu unterscheiden durch einen Bahninfostand am einen Ausgang und einem riesengrossen leeren Platz am anderen Ausgang (kommt mir jedenfalls so vor). Am Bahninfostandausgang kann man den Reichstag sehen und ausserdem sehr engagierte Stadtrundfahrtverkäufer. Wenn man den Blick gen Himmel richtet, sieht man eine riesengrosse Überdachung, die aber wohl nur Zierde ist, denn gegen den Nieselregen hat sie rein gar nichts genützt, auch wenn man weit drunter stand.

Im Bahnhof selber hat es auf 3 Etagen Läden. Ich wollte um die Zeit eigentlich nur ein Bierchen (eigentlich nicht meine Zeit für ein Bier, aber ich hatte 1 1/2 Stunden Aufenthalt, war ziemlich k.o. und ein gutes Buch in der Tasche). Also gut, dann mal ran an den Speck und alle drei Etagen nach einem Supermarkt abgeklappert. Fehlanzeige – dachte ich mir jedenfalls, aber in der Etage über den Bahngleisen wurde ich dann doch noch fündig, ziemlich versteckt in einer abgelegenen Ecke neben den (kostenpflichtigen) Toiletten. Dort gab es dann sogar ein Sixpack zum normalen Preis. So weit – so gut, aber immerhin musste ich dafür den ganzen Bahnhof abklappern. Warum gibts denn keine Infotafel? Die Wegbeschilderung zu den Gleisen an sich ist auch ein Witz, beim ersten Mal auf diesem Bahnhof hab ich mich zweimal verlaufen, und das ist für mich als Bahnveteran schon ein Kunststück.

Also dann, zurück zu meinem Gleis und dort auf eine Bank gesetzt. Eigentlich wollte ich mich ja oben in der Halle hinsetzen und ein bisschen Tageslicht bekommen, aber die Sitzmöglichkeiten dort kann man an maximal zwei Händen abzählen und sind chronisch überfüllt. Kaum hatte ich das Bier offen, kam auch schon ein Fussballfan an (ich glaube das war irgendso ein Ruhrpottverein, Duisburg oder so, die ich mit meiner Lübecker Mannschaft schon oft in Grund und Boden geschossen habe! Siehe auch hier, Kommentar #3 ;-) ) und fragte mich, natürlich ganz uneigennützig, ob ich denn zufällig mit dem nächsten Zug nach Soundso fahre, worauf ich ganz ehrlich und höflich verneinte und demonstrativ meine Ohrstöpsel wieder in die Ohren steckte und meine Nase in mein Buch.

Der Rest der Wartezeit verlief ohne Zwischenfälle, den Toilettengang habe ich mir verkniffen, bis ich im Zug nach Falkenberg sass. Ich sehe nicht ein, dass ich auf so nem verkorksten Bahnhof auch noch Geld fürs Klo bezahlen soll. Ach ja, ein Gutes hat der Bahnhof – da gibts Fish’n'Chips, kann ich nur empfehlen, mit Knobisauce.

Irgendwann zwischen 12:30 und 13:30, irgendwo in Brandenburg zwischen Berlin und Falkenberg: Kiddies im Abteil, die sich über den sächsischen Dialekt des Lok-Führers lustig machten (Herr Gott, was ist denn schon dabei, wenn der Kerl sächsisch redet? Haben die in Brandenburg / Sachsen denn nen Bayern oder Schwaben erwartet?!) In Baden-Württemberg macht sich bestimmt keiner über die badischen Ausstiegshinweise lustig. Ach ja, immer wieder mal die Zeit gecheckt und mitbekommen, dass der Zug 10 Minuten Verspätung hat. Warum sagt der Schaffner denn nicht, dass sowas passiert ist? Es fahren schliesslich nicht alle Reisende mit einem detaillierten Fahrplan (für mich als Veteran ein Muss). Nun gut, immerhin fuhr der Anschlusszug in Falkenberg auch erst 10 Minuten später, daher hat alles noch gut geklappt und ich war dann um 14:20 Uhr auch endlich in meiner Heimatstadt Torgau angekommen. (Und immer noch 4 Bier ausm Sixpack unangebrochen, gestern Abend hab ich die dann mit meinem Vater gekillt).

Fazit: Geändert hat sich für mich kaum etwas bei der Bahn, abgesehen von den Fahrpreisen, was ich in dieser Hinsicht als Schweinerei ansehe: Immer noch der Gleiche schlechte Service, aber trotzdem mehr bezahlen, mit persönlicher Beratung sogar noch mehr. Immerhin scheint heute die Sonne und ich sitze mit Laptop auf dem Hof meiner Eltern und geniesse das Wetter. Adieu Hamburg, bis in einer Woche! :-)


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